Erster Neujahrsempfang der Gemeinde Lehrte

Grau war gestern, bunt ist heute. – Die neuapostolische Gemeinde in Lehrte begeht in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen.

Als Auftaktveranstaltung für das Jubiläumsjahr hatte die Gemeinde zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Geladen waren Gäste aus Politik, anderen Religionsgemeinschaften, Schulen, sozialen Einrichtungen und Gesangvereinen.

Der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Dirk Müller, begrüßte die etwa 60 Anwesenden sehr herzlich und dankte ihnen für die Teilnahme am Neujahrsempfang, den die Gemeinde nach nun 100 Jahren das erste Mal veranstalten würde. Er betonte, die Gemeinde sei eine offene Gemeinde und würde sich über jeden Menschen, der zu ihr Kontakt sucht, freuen.

Anschließend bat er Apostel Achim Burchard von der Gebietskirche Niedersachsen um einen Vortrag. Apostel Burchard ist wohnhaft in Lehrte, damit Lehrter Bürger und auch Gemeindemitglied. Er gratulierte zur Baustelle, die auf dem Kirchengrundstück zu sehen sei. Es würden Mauern beseitigt. Mauern zwischen politischer Gemeinde und Kirchengemeinde, Mauern zwischen Kirche und Gesellschaft, Mauern zwischen Kirchen und Kirchen fänden sein Missfallen und gehörten abgerissen, waren unter anderem seine Worte.

Der Lehrter Bürgermeister Klaus Sidortschuk überbrachte die Grüße des Rates und der Verwaltung der Stadt Lehrte. Er beglückwünschte die Gemeinde zu ihrem Jubiläum und wünschte für das Jahr 2013 gutes Gelingen. Unter anderem führte er aus, dass ehrenamtliche Tätigkeiten in einem Gemeinwesen von hoher Bedeutung seien und bemerkte anerkennend, dass in der Gemeinde bzw. Kirche fast alle Funktionen und Aktionen durch ehrenamtliche Mitglieder erfolgen würden.

Für die Lehrter Tafel hatten die Gemeindemitglieder Lebensmittel gespendet. Diese wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs den Vertretern der Tafel überreicht.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Orgel- und Klaviervorträge und 2 Lieder, von einem Männerquintett vorgetragen.

Im anschließenden – nicht offiziellen – Teil wurden viele Gespräche geführt, bestehende Verbindungen konnten intensiviert und neue Kontakte geknüpft werden.

Text: J. W. Bilder: I. M.