Hamburg meine Perle...

Der diesjährige Wochenendausflug vom 24. - 26. September führte die Jugend von Hannover-Anderten, -Misburg und Lehrte in Richtung Norden in die Hansestadt an der Elbe, nach Hamburg.

Begrüßt vom sogenannten "Hamburger Schmuddelwetter" ging es zur absolut zentral, an den Landungsbrücken gelegenen Jugendherberge. Moderne Architektur und Lichtgestaltung bestimmten den guten, nicht trügerischen Eindruck dieser Herberge. Schon am Abend des Anreisetages begann das Sightseeing mit einer Fährfahrt im Hamburger-Hafen von den Landungsbrücken nach Finkenwerder, gefolgt von einem Fußmarsch in umgekehrter Richtung durch den historischen alten Elbtunnel.

Der Samstag begann gegen 9 Uhr mit dem Frühstück in der Jugendherberge - mit Blick auf den Hafen. So ließ es sich gut in den Tag starten! Dennoch war die Allgemeinstimmung von Müdigkeit geprägt. Wenn man schon in Hamburg ist, sollte man sich auch mal das Nachtleben genauer ansehen..., das haben sich einige am Freitagabend nicht nehmen lassen.

Nichtsdestotrotz.

Die Samstags-Sightseeing-Tour, geführt von den Wahlhamburgern Andreas Titz und Marina Cremer, begann mit einem Spaziergang über die „sündigste Meile der Welt“, die Reeperbahn. Am Tag ist sie ausreichend "entschärft“ - muss man mal gesehen haben!

Auf den Spuren der Beatles ging es über den gleichnamigen Platz in die Seitenstraße, „Große Freiheit“. Schon einmal auf St. Pauli, ging es weiter zu dem Stadion des "FC St. Pauli". Danach weiter zum fernsehberühmten Polizeirevier der „Davidwache“, mit dem europaweit kleinsten Reviergebiet (nur 0,92 km²).

Nach diesem Spaziergang ging es alsdann auf Treppen aufwärts: Einmal auf den Michel! Das Wahrzeichen der Stadt Hamburg und der höchste Aussichtspunkt. Wir erlebten eine beeindruckende Sicht über die gesamte Hansestadt. Extra für uns, diese gute Sicht und damit tolle Fotos.

Nun ging es in die City, die Innenstadt, über den Jungfernstieg, bei dem man wieder merkt, das man in einer der größten Städte Deutschlands ist.

Nach dem Mittag gab es was für die Nase. Niesgefahr! Das einzige weltweite Gewürzmuseum mit jede Mengen Gewürzen aus aller Welt zum Anfassen und Probieren.

Um den Zeitplan einzuhalten, ging es zu Fuß zum Störtebecker-Denkmal auf dem Grasbrock und zur zweiten Dampferfahrt an diesem Wochenende, wodurch wir eine zeitliche Entspannung erreichten. Zum Tagesabschluss erfolgte noch die Besichtigung eines sowjetisches U-Bootes aus den 1970-er Jahren, welches, umgebaut zum Museum, direkt am Fischmarkt zu finden ist. Mit der Besatzung möchte man nicht getauscht haben. Klaustrophobisch war meines Wissens auch keiner aus unserer Reisegruppe. Damit konnte jeder in den nicht gerade geräumigen, aber dafür sehenswerten Genuss der Besichtigung kommen.

Der Samstagabend gestaltete sich ruhiger als der Freitagabend, allerdings mit Bundesliga, Essen oder auch noch einem kleinen Abstecher in die Stadt. Interessante Gespräche in der Bar der Jugendherberge waren auch an diesem Abend keine Mangelware.

Am Sonntag und damit am letzten Tag unserer Reise ließen Marina, Andi und Thomas es sich nicht nehmen, bereits um 6:00 Uhr früh auf dem Fischmarkt zu frühstücken, um dann wirklich wach und gestärkt mit uns den Gottesdienst zu erleben. Die Geschwister der Gemeinde Hamburg-Borgfelde stärkten uns nach dem Gottesdienst mit einem Snack, Kaffee, Kuchen, etc. in der Kirche. Mit dem Zug (Niedersachsenticket) bewegte sich der größte Teil unserer Gruppe zurück gen Heimat.

Aus meiner Sicht war es ein sehr gelungenes Wochenende. Lockere Stimmung und gute Planung, dafür große Anerkennung und Dank an alle Beteiligten.

Im Sinne von "Kiek mol wedder in!" auf ein frohes Wiedersehen in Hamburg!

B.H.